Backpacking? In dem Alter? Geht’s noch?

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Backpacking? In dem Alter? Geht’s noch?

Um es mal gleich vorweg zu sagen: Ein bisschen verun­si­chert haben mich die hochge­zo­genen Augenbrauen meiner Freunde und Verwandten anfangs schon. »Allein durch Südamerika? Als Frau? und dann noch mit dem Rucksack? In dem Alter? Geht’s noch?« Ja. Es geht. Es geht sogar ganz hervor­ra­gend. Und bitte­schön: das Alter ist kein Hindernis. Gar keins. Ich bin ja keine Hutzeloma mit Osteoporose, O‑Beinen und Herzschrittmacher. Das wäre eher ungünstig für eine Rucksackreise. Aber so?

Den Jugendwahn gibt es nur in unseren Köpfen, in der Werbung und in den Medien. Auf den Strassen, in den Bussen, den Zügen und den Hostels dieser Welt ist das Alter kein Problem. Ich habe jeden­falls keines gesehen. Im Gegenteil.

 

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Ein Auto so alt wie ich. Fährt noch!

Was mich betrifft würde ich sagen: je älter desto unbeschwerter. Im vielfa­chen Sinne des Wortes. Unbeschwert, weil es mir egal ist, was die Anderen denken. Unbeschwert, weil mir auf der Strasse kein pfeifender Macho hinterher ätzt. Unbeschwert, weil ich einfach so sein kann wie ich bin. Unbeschwert, weil ich mit nichts mehr beweisen muss. Unbeschwert, weil ich nicht mehr gut aussehen muss. Deshalb nehme ich nur mit was ich unbedingt brauche. Und das ist unglaub­lich befreiend.  Vier Wochen Uruguay mit neun Kilo Gepäck. Das kann man locker tragen. Sogar in meinem Alter.

10 Dinge die ich unbedingt in meinen Rucksack packe:

ein Moskitonetz

eine Wäscheleine

Flip Flops

Sonnenbrille

Unterwäsche

Badesachen

1 Outfit mit Hose

1 Outfit mit Sommerkleid

T‑Shirts

Waschzeug

Dazu ein Tagesrucksack mit Laptop, Smartphone und Kamera. Alles andere hab ich an (Turnschuhe, Pullover, Regenjacke) oder ich kaufe es unter­wegs (Sonnencreme, Seife, Waschmittel).

Das Gute am Reisen heute ist nämlich: man bekommt alles, überall.

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Hostal Posada al Sur in der Altstadt von Montevideo

10 Dinge die ich früher mitge­nommen hätte und jetzt nicht mehr brauche:

Schminkzeug

Föhn

Taschen (Handtasche, Strandtasche, Fototasche)

Bücher zum Tauschen (macht kein Mensch mehr)

Apotheke (gibt es überall)

Walkman und Kassetten (!)

Reiseführer (macht jetzt das Smartphone)

Strassenkarten (macht jetzt das Smartphone)

Kompaß (macht jetzt das Smartphone)

Taschenlampe (macht jetzt das Smartphone)

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»Waaaas? Hostel? Da triffst du doch nur Leute, die deine Kinder sein könnten«

Wenn ich schon mal mit dem Rucksack unter­wegs bin will ich auch in Hostels einkehren. »Da triffst du doch nur Leute, die deine Kinder sein könnten«. Na und? Ich liebe meine Kinder. Mein eigenes und das in mir und alle anderen auch. Es gibt nichts erfri­schen­deres als  mit jungen Leuten zu disku­tieren, zu kochen und zu lachen. Und genau das habe ich immer wieder in den Hostels erlebt. Ausserdem – Überraschung!- bin ich gar nicht die einzige Backpacker-Ü50. Es ist total egal wie alt oder jung man in einem Hostel ist.

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Je Nous Hostel, Jose Ignacio

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Ob Student, Manager, Alt-Hippie, Neu-Hipster, ob Ingenieur oder Krankenschwester, ob gerade volljährig oder schon in Rente: Man sitzt in der Küche, auf der Dachterasse oder im Garten mit Menschen unter­schied­lichster Herkunft an einem Tisch. Wenn man es will.

Zum Beispiel in Montevideo. Da ist Jose, der Spanier, Anfang dreißig. Er will eine Kannabis-Cafe in Montevideo eröffnen. Wenn er abends »nach Hause« ins Hostel kommt erzählt er von seinen Besichtigungen, von seinen Behördengängen und von seinen Träumen in Uruguay ganz neu anzufangen. Von Spanien und Europa hat er die Nase voll. Melanie aus Schweden: Sie hat gerade den Bachelor gemacht und macht jetzt ein halbes Jahr Pause bevor es wieder an die Uni geht. Oder Jürgen aus München. Ha! Der ist Anfang sechzig, hatte einen Burnout und freut sich darüber. Weil er sonst gar nicht mehr mitbe­kommen hätte wie schön das Leben sein kann. Er hat seinen Job hinge­schmissen und reist seit einem Jahr um die Welt. Er spricht das breiteste Bayrisch was ich jeh gehört habe und wird nicht müde den Mitbewohnern zu zeigen wie man eine Landkarte liest. Und die finden das super! Ausserdem am Tisch: Juana und Pedro aus Argentinien. Sie kennen jeden Tango-Act in Montevideo und die heissesten Plätze zum Abtanzen. Und Overo aus Brasilien, Mitte zwanzig. Der ist eines Morgens ohne jeden Plan mit seinem Mofa in Brasilien losge­fahren und tuckert seither Kilometer um Kilometer durch Uruguay. Auch abends finde ich  immer nette Leute wenn mir nach Gesellschaft ist. Auf der Dachterrasse wird gechillt, Wein getrunken und Reiseerlebnisse werden ausge­tauscht. Allein bin ich nur wenn ich es möchte.

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Auf der Dachterrasse Hostal Posada al Sur

Ich habe selten so eine entspannte und tolerante Atmosphäre erlebt wie in den Hostels, in denen ich unter gekommen bin. Niemand inter­es­siert wie alt du bist, welchen Beruf oder Titel du hast. Es zählt nur wie man mitein­ander umgeht. Ob du deine Milch teilst oder jeden Zuckerwürfel abzählst. Ob du freund­lich oder großkotzig bist. Ob du authen­tisch oder aufge­setzt daher kommst. Da werden Verabredungen gemacht, Adressen ausge­tauscht und nicht selten Freundschaften geschlossen. Mit Menschen jeden Alters und jeder Nationalität. Das ist toll und unglaub­lich inspi­rie­rend.

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Je Nous Hostel, Jose Ignacio

Also, Freunde, wenn ihr mal in die Jahre kommt und spürt plötz­lich so eine unbän­dige Lust noch mal den Rucksack zu packen und die Welt zu entde­cken: just do it! Das Reisen ist so viel einfa­cher geworden und es gibt überhaupt keinen Grund zu Hause zu bleiben. Auf der Couch sitzen kann ich auch später noch: wenn ich eine Hutzeloma mit O‑Beinen und Buckel bin.

 

Update:

Im Mai 2017 ist das Buch über mein Comeback mit dem Backpack erschienen.

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Auf 272 Seiten mit vielen Fotos kannst du hier nachlesen wie ich 1980 mit dem Rucksack unter­wegs war und was ich alles erlebt habe als ich 35 Jahre später (mit 58) meinen Rucksack wieder gepackt habe und erneut nach Südamerika getourt bin. Reisen damals, reisen heute und warum es heute so viel einfa­cher ist, auch als Ü50 ein glück­li­cher Reiseabenteurer zu sein!


Kommentare

  1. Avatar von Johann

    Wie du schreibst, macht mir vom Reisen begeis­tert! Ich reise auch, mit dir in diesem Blog;)

  2. Avatar von Sabine
    Sabine

    Hallo Gitti, ich bin durch Zufall auf Deine Seite gestoßen. Ich will nächstes Jahr anfangen, alleine mit Rucksack loszu­ziehen. Hostels hatte ich bis jetzt in meiner Reiseplanung außer acht gelassen. Aber diese Erfahrungsberichte haben mit Mut gemacht.
    Sollte man die Hostels schon von zu Hause aus buchen oder geht das auch vor Ort?
    LG
    Sabine

    1. Avatar von Reisedepeschen

      Liebe Sabine, beides geht. Für den Einstieg würden wir die ersten zwei oder drei Nächte von zu Hause aus buchen. Dann ist nach der Anreise erst einmal alles geregelt, und du kannst unter­wegs entscheiden, wie lange du bleiben möchtest.

      Spontan ein Bett zu finden hängt vom Ort und der Auslastung ab. In der Hochsaison, an Feiertagen oder bei Festivals lieber früher reser­vieren – ebenso, wenn du ein Einzelzimmer möchtest. Ein guter Mittelweg sind Buchungen mit kosten­loser Stornierung; dabei die jewei­lige Frist beachten. Und bei später Ankunft unbedingt vorher die Check-in-Zeiten prüfen.

  3. Avatar von Petra
    Petra

    Hallo Gitti, bin auf deine Seite gestoßen und begeis­tert. Ich dachte ich bin mit Ü 50 eher die Ausnahme mit meinem Wunsch in die Welt zu reisen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Da ist was wahres dran. Das was mich aufhält ist jedoch schon eine gehörige Portion Angst. Ja, so ist es. Erstens sind meine Fremdsprachenkenntnisse nicht gut und das Gefühl zu verein­samen macht mir auch Sorgen. Daher macht mir das, was ich gelesen habe nur Mut. War gerade mit meinem ausge­bauten VW Bus in Dänemark unter­wegs und habe kurzfr. den Urlaub abgebro­chen. Eigentlich wollte ich weiter fahren aber.…. Ich glaube wenn einen der Mut verlässt gibt es immer Ausreden. Mir fehlt einfach die Erfahrung Leute kennen zu lernen oder anders gesehen, auf sie zu zu gehen, bzw. ich suche mir die falschen Übernachtungsmöglichkeiten aus.…aus Unsicherheit? So, jetzt habe ich noch zwei Wochen Urlaub und überlege wo es jetzt kurzfristig hingehe könnte. Auf jeden Fall ist der Bus noch gepackt, was auch gut ist, nachdem ich auf Deine Seite gestoßen bin. Liebe Grüße

    1. Avatar von Gitti Müller

      Liebe Petra, du wirst es wahrschein­lich kaum glauben können aber ich bin eigent­lich ein ziemli­cher Angsthase und hab vor jeder Reise Bammel und Magenzwicken. Auf meinem Blog habe ich einen Beitrag darüber geschrieben. Du kannst dort lesen wie ich mit meinen Ängsten umgehe. https://comebackmitbackpack.com/ein-angsthase-auf-reisen/ Es gibt nämlich ein paar gute Tricks. Dazu gehören auch Sicherheitsmaßnahmen. Dazu mehr hier: https://comebackmitbackpack.com/10-tipps-fuer-das-alleinreisen/. Schau doch einfach mal vorbei und wenn du noch Fragen hast, nur zu.
      Meistens ist es so: Wenn ich dann endlich unter­wegs bin verstehe ich gar nicht mehr was mein Problem war (-:
      Mutig ist nicht wer keine Angst hat sondern wer seine Angst überwindet. In diesem Sinne: hab schöne Reisen! Liebe Grüße Gitti

  4. Avatar von Hebergement web

    _​_​_​123_​_​_​Backpacking U‑50: »Allein? Als Frau? Mit Rucksack? So alt?___123___

  5. Avatar von Rüdiger Elke

    Hallo Gitti,
    ich habe heuten Deinen Perspective Daily-Beitrag über Komfortzonen gelesen und bin dann ratzfatz mit Ruckasack beim Karneval in Uruguay und in Hostel-Schmelztiegeln gelandet. Eine schöne Gedankenreise zum Start in die Woche 🙂
    Ich kann das alles nur bestä­tigen. Da warten jede Menge spannende Erfahrungen auf uns, außer­halb unserer Komfortzone. Mein großes Rucksack-und-weg-Abenteuer erlebte ich 2011/​12. Nicht ganz soweit weg, aber nicht minder spannend. Ich bin 3.500km durch Deutschland gelaufen, habe mir für jede Etappe einen Gastgeber gesucht und 10.000€ an Spenden für Kinderhilfsprojekte gesam­melt (www.einkinderlachen.de).
    Faszinierend, wie vielschichtig allein Deutschland ist und welche Geschichten ich mit »ganz normalen« Leuten erlebte.
    Meine Erfahrung: Lebensträume reali­sieren betrifft (nahezu) jede(n).

    Herzliche Grüße
    Rüdiger
    CAMINOCOACH

  6. Avatar von Claudia

    Wer sagt denn so was? Wahrscheinlich Leute, die schon mit 20 keinen Spaß am Backpacken hatten?! Also weiter so – notfalls muss man halt im Hostel auf dem unteren Bett bestehen wie eine Ü70 Reisende im Hostel in London, die mir erzählte, dass sie das untere Bett braucht, weil sie zwar rauf käme, aber nicht mehr runter. Ihre Kinder hätten ihr Hotelübernachtungen zahlen wollen, aber sie hat abgelehnt. Im Hostel sei es doch viel schöner, denn man träfe so inter­es­sante Menschen. Das will ich in 30 Jahren auch 😉

    Weiterhin tolle Reiseabenteuer!

    1. Avatar von gitti

      Ü70 Backpackerin im unteren Bett, tolle Geschichte! Ich muss gestehen, Mehrbettzimmer versuche ich inzwi­schen zu vermeiden. Die meisten Hostels haben inzwi­schen auch Doppel-als-Einzelzimmer. Das ist mir »in dem Alter« dann doch lieber. Die inter­es­santen Menschen kann ich ja auch in Küche, Garten oder auf der Dachterrasse treffen (-; Dir auch schöne Reisen liebe Claudia.

  7. Avatar von Nicole von CicoBerlin

    Super Artikel! Ich reise auch allein als Frau und Südamerika steht fürs nächste Jahr auf meiner Liste. Sehr cool zu lesen, dass auch das gut zu rocken ist und noch cooler, dass du das machst, egal ob ü 20 oder ü 50! Die 9 kg hab ich auch grad zum ersten mal geschafft, aber für einen kürzeren Reisezeitraum. Ich werd mir ein Beispiel an dir nehmen und weiter Gepäck optimieren:)
    Und wer weiß, vielleicht trifft man sich dann irgend­wann mal in einem Hostel weit weg.
    Safe travels and a great adven­ture
    Nicole von CicoBerlin

    1. Avatar von gitti

      danke Nicole. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes »erleich­ternd« mit wenig Gepäck zu reisen. Viel Spaß Dir in Südamerika

  8. Avatar von Manuela
    Manuela

    Hallo Gitti,
    Im moment reist mein Sohn als Backpacker durch Thailand und täglich bekomm ich tolle Bilder.Ich mach zwar schon seit einpaar Jahren Alleine Urlaub aber ich hab mich nie aus Deutschland rausgeschnuppert.Nun aber hat mich das Fernweh gepackt und Dein Bericht Ü50 Backpacker macht Mut.Danke!!!!

    1. Avatar von gitti

      Toll! Mach das. Du wirst viele Gleichgesinnte treffen. Viel Spaß!

  9. Avatar von Stefan

    Ja klar!!! Das geht in Thailand z.B. auch richtig gut. Unter anderem auch, weil die Leute viel Respekt vor dem Alter haben und deswegen uns »Alten« im Bus einen Sitzplatz anbieten.
    Es gibt wenig touris­ti­sche Inseln wie das kleine Koh Chang, wo man sogar viele deutsch­spra­chige Reisende in allen Altersgruppen trifft. (http://stefaninthailand.de/thailand/koh-chang/)
    Und wenn man mal ein bisschen abseits der Touristenpfade reisen will, kann man mit einem Thai-Crashkurs leicht die wichtigsten Sätze und Begriffe in Thai lernen.
    Viel Spaß beim »Niemals-aufhören-zu-reisen« und herzliche Grüße aus Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands
    Stefan

    1. Avatar von Gitti Müller

      Hallo Stefan,

      danke, das ist ein richtig guter Tipp! Du hast völlig recht: Kulturen wo das alt werden einen Wert hat und positiv besetzt ist sind beson­ders geeignet ein Reise-Comeback zu versu­chen.

  10. Avatar von Birgit

    Dein Blog ist echt Klasse, du sprichst mir aus der Seele! ich bin letzten Herbst 50 geworden und habe so gar keine Lust, mich jetzt alt zu fühlen! Ich bin zwar eher mit Köfferchen als mit Rucksack unter­wegs, aber das kann sich ja wieder ändern. Als wir letztes Jahr mit unseren drei Kids einen Camping-Kurzurlaub gemacht haben, war unser Freundeskreis schon entrüstet … Wie man es sich nur antun kann, auf dem Boden zu schlafen, die vielen Mücken, und ‑igitt- die Gemeinschaftsduschen, hat man doch gar nicht mehr nötig?! Die würden in Ohnmacht fallen, wenn ich mit dem Backpack losziehen würde 🙂 🙂 Aber warum mache ich es eigent­lich nicht? Danke für deine Inspiration!

    1. Avatar von Gitti Müller

      Hi Birgit,

      nur Mut, Birgit, einfach machen! Es gibt kein besseres Alter um sein Ding durch­zu­ziehen. Und mach bitte ein Foto wenn die Freunde in Ohnmacht fallen (-;

  11. Avatar von Schirin
    Schirin

    Was für eine tolle Seite…ich möchte aus verschie­denen Gründen für einige Wochen raus aus allem hier, Urlaub von der Familie machen und einfach mal meine Gedanken sortieren…Vor über 25 Jahren war ich in Chile als Backpacker unter­wegs und hatte (bis zu dieser Seite) inzwi­schen das Gefühl, dass ich aus dem Alter raus bin. Ich werde 55 Jahre dieses Jahr. Habt ihr einen Tip für 3 Wochen allein und entspannt reisen? Danke 🙂

    1. Avatar von gitti

      eigent­lich kann man überall gut allein und entspannt reisen. Ich fand Uruguay extrem entspannt, viele Alleinreisende und wenig Kriminalität. Kann ich bestens empfehlen für drei Wochen. Flüge über Madrid nach Montevideo. Viel Spaß!

  12. Avatar von Manfred
    Manfred

    Ich bin dieses Jahr 65 geworden, und eben erst von einer fünfwö­chigen Reise durch Südafrika zurück­ge­kehrt.
    Ich weiß nicht, ob diese Reise als »Backpacking« zu betrachten ist, da ich diesmal mit dem Rolli unter­wegs war? -
    Aber wie immer, war es eine Individualreise, mit Übernachtungen in Hostels und Reisen mit öffent­li­chen Verkehrsmitteln. So habe ich auch auf der Gardenroute und zum Kap der Guten Hoffnung den BazBus benutzt.
    Ein Opa mitten unter der Jugend. Aber: Kein Problem. Solange ich fit bin, werde ich weiter auf diese Weise reisen.

    Lg,
    Manfred

    1. Avatar von Gitti Müller

      Hi Manfred,
      ich nehme an du meinst mit Rolli einen Rollkoffer, nicht einen Rollstuhl? Ich denke es spielt keine Rolle mit welchem Gepäck du reist. Backpacking ist in meinen Augen eine Haltung: wer mit offenen Augen und open minded reist, ohne feste Planung, mit öffent­li­chen Verkehrsmitteln unter­wegs ist und in einfa­chen Unterkünften unter­wegs ist der geht als Backpacker durch. Ich habe sogar mal jemanden kennen­ger­lernt der so im Rollstuhl unter­wegs war, aller­dings mit Begleitung und etwas mehr Planung. Und die Reise-Comunity hat ihn überall mit offenen Armen empfangen. (-:

  13. Avatar von Mareike

    Hallo Gitti,
    sehr schön – du machst mir Mut für später mal! Genau, wer sagt denn, dass man mit etwas aufzu­hören hat, was einem Spaß macht? Ich finde ältere BackpackerInnen immer sehr berei­chernd. Die Abgeklärtheit und Ruhe, die können die 20-jährigen einfach nicht haben! Vielleicht muss ich mich auch bald schon bald zum alten Eisen zählen… na und? Gute Reise!

    1. Avatar von Gitti Müller

      Hallo Mareike,
      danke, das freut mich. Und du weißt ja: altes Eisen rostet nicht solange es sich bewegt (-;

  14. Avatar von Uwe Sehringer

    Hallo Gitti,
    Dein Artikel gefällt mir sehr gut und macht mir Mut vielleicht doch noch Ähnliches zu planen…
    Ich ( Ü60 ) unter­nehme zwar dieses Jahr auch eine große Reise, nach Australien und Neuseeland und Dubai, aber da mir der Mut zu einer Backpacker-Tour fehlte , habe ich zwei organi­sierte kombi­nert …
    Aber je mehr ich darüber lese, desto neugie­riger werde ich auf Rucksack-Touren…
    liebe Grüße und weiter viel Spass
    Uwe

    1. Avatar von gitti

      Hallo Uwe,
      probier’s beim nächsten Mal einfach aus. Ich glaube ein Langstreckenflug nach Australien ist auf jeden Fall anstren­gender als eine Rucksacktour. Der Vorteil beim Backpacking ist: du kannst jeder­zeit aussteigen, anhalten und bleiben, ohne Zeitpläne und Programme die dich stressen. Viel Spaß und danke für dein Feedback!
      liebe Grüße
      Gitti

  15. Avatar von Peter / PetersTravel

    Auch mit 70 schrecke ich nicht vor Backpacking zurück. Kommt halt auf die Reise drauf an. Denn zwischen­durch bin ich auch ganz gerne in Europa unter­wegs um darüber auf meinem Blog zu berichten. Dann aller­dings ohne Rucksack.
    Im November gehe ich wohl mal wieder für gut 4 Monate nach Südamerika. In dem Fall natür­lich mit dem Rucksack und dann auch meistens in Hostels, da es wesent­lich kommu­ni­ka­tiver ist und ich mich mit Gleichgesinnten austau­schen kann.

    1. Avatar von Gitti Müller

      Hallo Peter,
      ein junges Mädchen hat auf FB zu meinem Artikel gepostet: »Voll geil die Vorstellung dass man das später einfach immer noch macht!«
      Das sag ich jetzt auch. Chapeau!
      Liebe Grüße und viel Spaß auf meinem Lieblingskontinent

  16. Avatar von Ines
    Ines

    Hallo Gitti, sehr schöne Fotos und ein inspi­rie­render Bericht. Mir fehlt momentan etwas die Orientierung und auch der Mut, ALLEIN loszu­ziehen, einfach auf die Reise zu gehen. Andererseits finde ich die Sicherheit in Deutschland sehr begren­zend und die zuneh­menden Diskussionen aufgrund der Flüchtlingsproblematik beängs­ti­gend. Reisen ist eine gute Alternative, aber bitte so, dass man Land und Leute kennen­lernt.
    Muss vorher noch etwas Ballast abwerfen; aber schön, eine Perspektive zu haben.

    Danke euch allen und viel Freude am Reisen weiterhin.

    LG Ines

    1. Avatar von Gitti Müller

      Liebe Ines,
      Manchmal fehlt nur ein kleiner Impuls. Da hat jeder sein eigenes Tempo. Du wirst bestimmt den Moment merken wenn es soweit ist bei Dir. Dafür viel Glück! LG Gitti

  17. Avatar von Sabine
    Sabine

    Hallo Gitti, danke für deinen tollen Bericht! Er macht mir wirklich Mut! Inspiriert durch meine Tochter die 10 Monate in Australien war, starte ich bald meine aller­erste Backpacker-reise mit 54 Jahren! Und das gleich für 6 Monate. (Asien/​Australien)
    Zum Glück gibt es heute sehr gute Trolli-Rucksäcke, Smartphones, usw. die das Reisen einfa­cher machen.
    Aber deine Bericht über Hostels nimmt mir ein wenig die Angst, in meinem Alter Außenseiter zu sein.

    1. Avatar von Gitti Müller

      Liebe Sabine,
      du wirst ganz sicher kein Außenseiter sein und viele tolle Leute kennen lernen. Viel Spaß dabei!

  18. Avatar von Stephaney
    Stephaney

    Mit backpack reisen ist für mich das wahre Reisen. Zur Ergänzung gehe ich dann noch gerne couch­surfen. Nirgendwo lernt man ein Land besser kennen als bei seinen Einwohnern zuhause.
    Ich bin auch Ü- 50 und habe vor zwei Jahren noch mal eine neue Stelle angetreten. In Uganda. Vorher war ich mit dem Rucksack dort unter­wegs.

    1. Avatar von gitti
      gitti

      Cool mit Ü50 neue Stelle und auch noch in Uganda. Da sieht man mal wohin das Reisen führen kann. Glückwunsch!

  19. Avatar von Moni :)
    Moni 🙂

    Liebe Gitti,
    ich habe den Link zu dieser Seite gerade von einer Freundin gesendet bekommen. Ich fühle mich von deinem Reisebericht total angespro­chen, bin ich doch erst vor kurzem, vor vielleicht 2 Monaten erst, in ein neue Lebensphase einge­treten, alleine. Alles Neue, noch nicht Erlebte findet gerade seinen Weg zu mir. Ich bin offen und lebens­froh wie zuletzt in meinem unabhän­gigen Single-Leben vor der Familiengründung. All das liegt hinter mir und du drückst genau das Gefühl aus, das ich im Moment so schätze: Neugierde auf die unzäh­ligen Facetten des Lebens, Menschen kennen­lernen, sich mit Ihnen austau­schen und verbinden – und auch wieder lösen. Ich stelle aus eben den von dir beschrie­benen Gründen Überlegungen an, alleine auf Reisen zu gehen. Noch bin ich zöger­lich, ein wenig ängst­lich… Aber dein Bericht macht mir Mut. Ja, ich will … auch solche Erlebnisse habe! Und mich überwinden, runter vom Sofa, raus aus dem Haus, rein ins Leben – mitten rein, raus in die Welt, frei sein … frei von Angst, Zwang, etc.
    Ich finde, du leuch­test richtig von innen. Deine Haltung »Ich muss nicht mehr schön sein« möchte ich gerne adaptieren, bin an dem Punkt leider noch nicht angekommen.
    Danke für deine Inspiration. Dank Yoga, QiGong, FitnessTranining sowie Walken, auch noch ohne Medikamente, fühle ich mich in der Lage, solche Reisen und Erlebnisse zu schaffen. Du zeigst wie es geht.
    Danke und ich wünsche dir weiterhin ein schönes Leben und inter­es­sante Reisen mit zahlrei­chen zauber­haften mensch­li­chen Begegnungen.
    LG, Moni 🙂

    1. Avatar von gitti
      gitti

      Liebe Moni,
      deine Worte haben mich sehr berührt. Wenn ich mit meinen Texten anderen Menschen Mut machen kann erfüllt mich das mit großer Freude. Na klar kannst du solche Reisen machen. Du bist gesund, du hast Lust darauf, also nix wie los. Am besten bald, denn alles was wir zu lange aufschieben droht in Vergessenheit zu raten. Liebe Grüße, Gitti

  20. Avatar von Jumbo

    Hallo Gitti,

    ich kann nur bestä­tigen dass »backpacking« nicht alters­ge­bunden ist. Ich selbst, 45 Jaher alt, bin seit mehr als 8 Jahren unter­wegs. Oft treffe ich auf viel jüngere Reisende, logo. Es macht Spaß mit dem Jungvolk abzuhängen, berei­chert. Überhaupt sind die »Begegnungen«, bezogen auf Einheimische wie Traveller, die das Reisen am inter­es­san­testen macht.

    Auch ich hatte vollkommen unnötigen Balast mit dabei als ich startete. Oft liest man von Packlisten für die Reise. Ich reduziere meine Empfehlung diesbe­züg­lich auf Reisepass und Kreditkarte, alles andere kann man kaufen!

    Mittlerweile gehört sicher auch das Smartphone mit all seinen Funktionen, Anwendungen zur Grundausstattung. Alles andere ist indivi­duell zu entscheiden.

    Ich kann jedem nur empfehlen länger­fristig mal zu reisen, egal wo auf unserer Welt. Und wenn es »nur« ein paar Monate sind, es verän­dert, erwei­tert, läßt reali­sieren wer wir sind, wo wir herkommen, wie elitär unser Leben ist!

    Schöne Grüsse aus Chiang Mai derzeit
    Jumbo

    1. Avatar von gitti
      gitti

      Da sagst du etwas sehr Treffendes: reali­sieren wie gut wir es haben. Das eigene Dach über dem Kopf, das Wasser aus der Leitung, der volle Kühlschrank: all das weiss man nach einer Reise zu schätzen. Und versteht vielleicht auch besser wie vielen Menschen auf der Welt es soviel schlechter haben.
      Viel Spaß in Chian Mai!

  21. Avatar von Rebecca

    Hallo,
    danke für deinen wunder­vollen Bericht. Backpacking ist eine tolle Sache, finde ich. Man erlebt super viel und hat eine spannende Zeit, in der man tolle Menschen kennen lernt. Das hat ja nichts mit dem Alter zu tun. Vielleicht traut man sich sogar eher, wenn man ein bisschen Lebenserfahrung hat.
    Lg aus Defereggental Osttirol

    1. Avatar von gitti
      gitti

      So ist es…und schon bekommt das »Alter« eine Schokoladenseite (-:
      danke für dein Feedback, lg aus Bonn

  22. Avatar von Renate

    Liebe Gitti,
    das macht wirklich Mut, es zu probieren! Ich bin nur früher in meiner Jugend einmal mit dem Rucksack durch Griechenland. Es war toll, bis auf den Rucksack. Damals hatten sie noch Metallgestänge und er war billig, aber furchtbar unbequem. Wir sind von Insel zu Insel gereist. Im Hafen standen die privaten Vermieter mit ihrem Zimmerangebot. Wenn es langweilig auf einem Fleck wurde, sind wir weiter gereist und haben Neues entdeckt.
    Liebe Grüße
    Renate

    1. Avatar von Gitti
      Gitti

      Hallo Renate, kenn ich auch noch diese Metall-Gestänge-Monster von damals. Aber da kann ich dich beruhigen: moderne Rucksäcke sind sehr bequem und machen keine Beschwerden – voraus­ge­setzt du hast den richtigen für deinen Rücken. Einfach mal in ein Geschäft gehen und auspro­bieren. Die bieten zum Probieren sogar beladene Rucksäcke an. Viel Spaß!

  23. Avatar von Reni

    Herrlich erfri­schend geschrieben und sowas von wahr. Ich finds auch immer spannend inHostels zu übernahten, vorallem dann wenn alle Altersgruppen vertreten sind. Es spielt ja keine Rolle, ob U20 oder Ü50 ist, haupt­sache man reist gern.
    Liebe Grüsse,
    Reni

    1. Avatar von Gitti
      Gitti

      Danke Reni! Das stimmt. Und abgesehen vom Alter triffst du ja auch Leute aus allen Ecken der Welt. Das ist sehr inspi­rie­rend! Liebe Grüße, Gitti

  24. Avatar von Walburga Schmillen
    Walburga Schmillen

    Mensch Gitti, wie inspi­rie­rend. Ich träume schon so lange von einer Tour durch Chile und Peru mit dem Rucksack.

    LG Walli

  25. Avatar von Bibo & Tanja von Auszeitnomaden

    Hallo Gitti,

    ein toller Beitrag !
    Und noch schöner ist, dass du im fortge­schrit­tenen Alter mit dem Rucksack unter­wegs bist !
    Wir reisen zwar auch nicht alleine, gehen aber beide auch stramm auf die 50 zu !
    Wir haben angefangen mit dem Rucksack zu reisen, als die Kinder aus dem Hause waren !
    Und wir haben bis jetzt noch keine Minute bereut !!

    Also mach weiter so !!

    Liebe Grüße
    Bibo & Tanja

    1. Avatar von Gitti Müller

      Danke Euch Beiden. Und ganz viel Spaß in den nächsten 10 Rucksackjahren (-:

  26. Avatar von Michael
    Michael

    Liebe Gitti,
    ein wunder­schöner Bericht! Du hast vollkommen recht, überall dort, wo man beim Reisen zusam­men­trifft, ob im Hostel, in geführten Touren, bei Wanderungen, oder völlig spontan auf der Straße, lebt die Atmosphäre von den unter­schied­li­chen Erfahrungen aller Beteiligten. Und ein Altersunterschied ist hier der beste ›Augenöffner‹. Ich habe es bei meiner Südamerikareise immer sehr genossen, mich gleicher­maßen mit jung und alt (bzw. jung geblieben) zu umgeben. Diese Gelegenheiten gibt es in der Heimat viel zu selten.

    1. Avatar von Gitti Müller

      Danke, Michael! Stimmt, vielleicht mache ich mal einen Post zu diesem Thema: warum fällt es uns unter­wegs so leicht Kontakt aufzu­nehmen und zu Hause eben nicht. Eine inter­es­sante Frage.

  27. Avatar von Wolfgang Glück via Facebook

    Auch in/​durch Kolumbien haben wir viele allein­rei­sende Frauen. Ist gar kein Problem. Selbst mit nur wenig Sprachkenntnissen. Kann man jedoch gut Spanisch, macht die Reise noch mehr Spaß und auch nur dann, sollte/​kann man die Reise allein organi­sieren und reisen.

    1. Avatar von Gitti Müller

      In Kolumbien war ich noch nicht aber das steht definitiv auf meiner Wunschliste. Gut zu wissen dass es inzwi­schen dort auch recht ruhig ist.

  28. Avatar von Ârmgard
    Ârmgard

    Toller Bericht. Bin jetzt knappe sechzig und reise­lus­tiger den je.Mache den nächsten Trip nach Süd Afrika aller­dings mit meinem Sohn.

    1. Avatar von Gitti Müller

      Ist gar nicht schlecht den Sohn dabei zu haben in Süd Afrika. Ich war zwar auch in Kapstadt allein unter­wegs aber dort bin ich nachts schön brav in meiner Unterkunft geblieben. Anpassung ist alles.

  29. Avatar von Viola Gentsch via Facebook

    Coole Frau…könnte ich mir auch vorstellen!

    1. Avatar von Gitti Müller

      Rucksack packen und los gehts (-;

  30. Avatar von Helga Kay
    Helga Kay

    Liebe Gitti,
    dein Reisebericht ist sehr schön geschrieben und sehr inspi­rie­rend! Mehr davon, bitte! Ich bin auch Ü50,reise viel und gerne mit Backpack in Australien, Asien und Neuseeland. Ich finde youth hostels auch extrem inspi­rie­rend, weil man immer ins Gespräch kommt und eine Menge Tips bekommt. Ich habe schon als junge Frau Backpacking gemacht und bin dabei geblieben. Frauen sollten auch mit zuneh­mendem Alter keine Angst vor Rucksackreisen alleine haben. Dein Reiseblog macht bestimmt vielen Frauen Mut

    1. Avatar von Gitti Müller

      Genau. Traut Euch Frauen. Nix wie los! Danke für Dein Feedback Helga und weiterhin viel Spaß auf Deinen Reisen.

  31. Avatar von Katrin Müller via Facebook

    auch ich habe Uruguay alleine bereist im April diesen Jahres. Wenn auch nicht als Rucksacktourist so doch mit Auto und nur im Vorfeld war eine Unterkunft über Martin besorgt worden. Danach habe ich all die Menschen besucht, welche ich über das Internet kennen gelernt hatte. Nächstes Jahr gehen ich für 2 Monate dahin, auch um meinem kleinen Hund zu besuchen, welchen ich damals dort gefunden hatte (siehe Beitag Coca). Gott sei dank hatte ich ganz liebe Leute dort gefunden welche die kleine aufge­nommen hatten und dadurch ist nätir­lich eine wunder­bare Freundschaft geworden. Ich liebe dieses Land und wenn ich mal auswander dann ist es eben Uruguay auf das meine Wahl fallen wird.

    1. Avatar von Gitti Müller

      Liebe Katrin, ich buche immer die ersten zwei Nächte im Voraus. Danach alles spontan. Über Plattformen wie hostels.com kannst du jeder­zeit reser­vieren, ein Tag vorher reicht. So lässt du dir die Möglichkeit zu bleiben wenn’s schön ist oder abzurau­schen wenn Dir nach Bewegung ist. Ich bin übrigens auch ganz begeis­tert von Uruguay

  32. Avatar von Evelyn Deutsch via Facebook

    Danke für diesen tollen Artikel, Gitti! Der macht richtig Mut und Lust auf Abenteuerreisen auch wenn man schon 46 ist! <3

  33. Avatar von Arite Mops via Facebook

    Oh wie wunderbar, werde ich auf jeden Fall auspro­bieren , am liebsten würde ich gleich starten wollen.

    1. Avatar von Gitti Müller

      nicht lange nachdenken, einfach machen. Wenn du Fragen hast: immer gern

  34. Avatar von Mel (worldwhisperer)

    Du hast soooo recht – es gibt kein »Alter« fürs Backpacken. Ich erinnere mich immer noch gerne zurück, dass ich damals in Neuseeland eine Dame, Engländerin, um die 50 Jahre, getroffen habe, die einmal um Neuseeland mit dem Fahrrad gefahren ist – WAHNSINN! Es war wirklich inter­es­sant mit ihr zu reden.

    LG
    Mel

    1. Avatar von Gitti Müller

      Danke Mel. Ich habe Zwei getroffen die Ende zwanzig mit dem Fahrrad von Berlin nach Shanghai gefahren sind. Waren echt coole Typen. Wer etwas erlebt kann auch was erzählen, shit-egal wie alt er ist. Das ist ja das Schöne

  35. Avatar von Lu Isa via Facebook

    Carlotta Philomena Arite Mops … alleine durch Uruguay reisen 😉

  36. Avatar von Martin Werner Richard via Facebook

    Kein Problem, wenn es um die Reisesicherheit bei Frauen in Uruguay geht, ich bin seit 12 Jahren dort (als Mann), kenne aber die Sicherheitssituation. Aufpassen müsst ihr (immer weniger, da besser geschützt ) in der Altstadt von Montevideo. Aber ansonsten http://www.uruguay-erleben.de/reisesicherheit-koennen-frauen-allein-in-uruguay-reisen/
    Grüsse aus Uruguay„
    wenn ihr Fragen habt„ dann her damit

    1. Avatar von Gitti Müller

      also ich habe mitten in der Altstadt gewohnt und bin – weil ich abends oft ins Kino, Theater oder auf Konzerte ging- auch nachts unter­wegs gewesen. Sogar im Karnevalstrubel war ich nachts unter­wegs. Nicht immer allein aber oft. Ich habe mich total sicher gefühlt, so sicher wie nirgends in Südamerika. Augen auf ist immer gut, aber Angst muss man keine haben.

  37. Avatar von Martin

    Kein Problem, wenn es um die Reisesicherheit bei Frauen in Uruguay geht, ich bin seit 12 Jahren dort (als Mann), kenne aber die Sicherheitssituation. Aufpassen müsst ihr (immer weniger, da besser geschützt ) in der Altstadt von Montevideo. Aber ansonsten http://www.uruguay-erleben.de/reisesicherheit-koennen-frauen-allein-in-uruguay-reisen/
    Grüsse aus Uruguay„
    wenn ihr Fragen habt„ dann her damit

  38. Avatar von Norah

    Liebe Gitti
    Du hast ja so recht 🙂 Wenn ich eins auf meinen Reisen gelernt habe, dann dass das Alter keine Rolle spielt! In der Toskana auf dem Land habe ich mal eine 70-jährige Australierin im Hostel kennen­ge­lernt. Wir haben zusammen eine Flasche Rotwein geleert und uns dabei so gut verstanden, dass wir uns entschieden haben, noch einige Tage zusammen weiter­zu­reisen – trotz 50 Jahren Altersunterschied hatten wir die besten Gespräche 🙂

    1. Avatar von Gitti Müller

      Das finde ich toll Norah! Ich habe auch immer wieder junge Leute getroffen die völlig unbeschwert und vorur­teils­frei in so eine »genera­ti­ons­über­grei­fende Beziehung« gehen. Gäbe es mehr Austausch zwischen den Generationen hätten wir alle mehr Spaß (-:

  39. Avatar von Ulrike

    Hallo Gitti, schöne Aufstellung! Ich bin nun 60 und reise immer noch mit dem Rucksack. Mein Gebiet ist aller­dings Asien. So lange der Rücken das mitmacht, geht das problemlos. Außerdem treffe ich unter­wegs immer reich­lich Leute ü 50, die ähnlich reisen wie ich, auch in den Hostels. Schließlich gibt es auch in Hostels ordent­liche Einzelzimmer. Letzteres is so ziemlich das Einzige, was sich bei mir mit zuneh­mendem Alter geändert hat: Keine Schlafsäle mehr!
    Flipflops, Schminkzeug und Föhn habe ich noch nie dabei gehabt, wenn ich auf Rucksacktour bin. Bücher würde ich immer wieder mitnehmen. Sind viel strapa­zier­fä­higer als ein Tablet oder Smartphone. Auch richtige Stadtpöäne finde ich immer noch einfa­cher und übersicht­li­cher als sowas im Smartphone.
    Mit zuneh­menden Alter wird auch meine Reiseapotheke umfang­rei­cher. Da haben sich nämlich so einige chroni­sche Zipperlein einge­stellt, mit denen ich leben muss (Diabetes, Bluthochdruck,..)
    Naja, mal sehen, wie es weiter geht! (Erstmal geht es in zwei Wochen nach China)
    Magst Du uns auch Dein genaues Alter verraten?
    LG
    Ulrike

    1. Avatar von Gitti Müller

      Hallo Ulrike, na klar verrate ich mein Alter: bin 59 und quietsch­fidel. Schlafsäle mache ich auch nicht mehr. Viele junge Leute sind darauf angewiesen mit wenig Geld einen Schlafplatz zu bekommen. Warum sollte ich ihnen den wegschnappen wenn ich mir ein eigenes Zimmer leisten kann. Reiseapotheke brauche ich glück­li­cher­weise nicht, danke tägli­cher Yogapraxis. Viel Spaß in China!

    2. Avatar von Ulrike

      LIebe Gitti, da hast Du schwer Glück gehabt. Bei einer erbli­chen Veranlagung zu Diabetes hilft auch Yoga nichts, was ich übrigens neben Meditation auch regel­mäßig betreibe. Dass viele junge Leute ihr Geld zusam­men­halten müssen, damit sie länger unter­wegs sind, das ist klar. Ich habe auch nicht gerade viel Geld und wenn es noch passen würde, würde ich auch lieber Geld sparen und im Schlafsaal übernachten. Dass jemand dabei auf die Idee kommen könnte, dass ich jemandem das Bett im Schlafsaal »wegnehmen« würde, daran hab ich noch nie gedacht! Wie großzügig von Dir, darauf zu verzichten. 😉 Wie gesagt: Du hast anschei­nend sehr viel Glück bislang gehabt.
      Dieses Glück wünsche ich Dir auch weiterhin
      Ulrike

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