Gerade mal sieben Jahre ist es her, als Archäologen dieses kleine Wunder „entdeckten“ – unfassbare 4.000 bis 8.000 Jahre gibt es die imposanten Felsmalereien in Las Geel schon, nur fünfzig Kilometer von Hargeisa entfernt. In wunderschönen Farben und mit einem bemerkenswert modern wirkenden Stil wurden hier in verschiedenen Höhlen und Felsüberhängen Tiere und Menschen festgehalten. Perfekt erhalten, weil über hunderte Jahre die Eingeborenen eine höllische Angst vor diesem Ort hatten, und lieber mit einer Hyäne geschmust hätten als hierher zu gehen.
Da aber Somaliland keine anerkannte Nation ist, ist Las Geel bisher auch kein Weltkulturerbe – und komplett ohne die Infrastruktur, die solche Stätten für Touristenmassen zugänglich macht. Für mich macht es das Erlebnis noch schöner, denn in den Felsen herumzuklettern und auf Entdeckungsreise zu gehen, ohne Schilder, ohne Wärter… was kann es Schöneres geben!
Wie uns der Hotelmanager in Hargeisa erzählt, wurden vor ein paar Wochen noch weitaus mehr solcher Stätten entdeckt… echte Sehenswürdigkeiten internationaler Bedeutung in einer Region, die nicht gerade von solchen wimmelt!
Nun, diese noch, irgendwie:
- Knarren sind für Klys mittlerweile einfach zu klein! 🙂



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